Der Westen ist wegen seiner Trockenheit nur spärlich besiedelt und auf den Böden gedeiht nicht viel mehr als der anspruchlose Maniok. Im Erdinneren verbergen sich allerdings die eigentlichen Schätze.
Goldstaub findet sich in den trocken gefallenen Flußtälern, und machen Bauern lockt die Aussicht auf Reichtum und Wohlstand in die Saphirfeldern und Turmalinminen dieser Region.
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Die Ahnen sind nicht tot so lange die Erinnerung an sie weiterlebt. Lange hat die Familie gespart damit eine Famahidjana, eine Leichenwende stattfinden kann. Die Exhumierung ist für die Angehörigen ein Freudenfest mit ausgelassenem Tanz und Musik.
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Die neuen Kleider der Toten: Alle paar Jahre werden die verblichenen Gebeine der Toten bei einer Famahidjana in neue Tücher gewickelt. Jeder Knoten auf dem Bündel steht hier für eine Zeitraum von 5 Jahren seit der letzten Exhumierung.
Auch die Toten haben ein Recht darauf zu erfahren was sich alles ereignet hat, und so werden sie durch das Dorf getragen, angeheiratete Familienmitglieder und auch die jüngsten Nachfahren vorgestellt.
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Mit Holz beladener Ochsenkarren: Brandrodung und die zum Kochen benötigte Holzkohle bereiten Madagaskar Probleme. Mit schnellwachsenden Eukalyptusbäumen versucht man Wieder- aufforstung zu betreiben. Doch ver- mutlich werden in 50 Jahren, bis auf ein paar Schutzgebiete auch die verbliebenen Wälder verschwunden sein.
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Die Sakalava sind berühmt für Ihre kunstvoll geschnitzten Gräber mit Themen aus dem Leben des Toten. Die erotischen Figuren sprechen für die Leidenschaft und die Lebensfreude der Menschen.
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Zeburinder sind ein Statussymbol. Bei manchen Volksgruppen werden sie nur bei einer Totenfeier geschlachtet. 50 Hörnerpaare und mehr zieren dann das Grab und zeugen so vom gesellschaftlichen Status des Verstorbenen.
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